Hausbau: Neue Eindrücke nach Tunesien-Reise

Familie Meinhard möchte ein Haus bauen. Lange haben die Eheleute darüber diskutiert, wie es aussehen soll, sei es von Außen und von Innen. So richtig einigen konnten sich beide nie, darum hatten sie beschlossen, die ganze Thematik während des Urlaubs einmal auf Eis zu legen, berichtet Erika Meinhard. „Wir sind dann nach Tunesien gefahren, noch einmal erholen, bevor der Stress mit dem Hausbau losgehen sollte“, erklärt sie.

Dort angekommen, waren beide sofort begeistert von der orientalischen Architektur und dem mediterranen Flair. „Da war ich richtig von den Socken“, schwärmt Bernd, Erikas Mann, noch heute. Auch seiner Frau ging es nicht anders, als sie gemeinsam durch Gabes spazierten. „Ich fragte Bernd zögerlich, was er davon halten würde, ein Haus zu bauen, welches in diesem Stil sei – wenn auch nur, was die Inneneinrichtung betreffe.“, erzählt Erika. Bernd hatte in diesem Moment anscheinend den gleichen Gedanken.

Also fotografierten Sie, was das Zeug hielt, um ihre Eindrücke festzuhalten. Sie dokumentierten genau, wo sie alles gesehen hatten und was sie auf dem jeweiligen Bild besonders faszinierte. Voller positiver Eindrücke flogen Sie zurück nach Deutschland. Dort sprachen Sie mit dem Architekten über die Ideen. Der fand diese Vorschläge auch sehr interessant, denn schließlich kommt es eher selten vor, dass deutsche Hausbauer ein Haus im mediterranen wenn nicht gar orientalischen Stil erbauen wollen.

„Momentan sind wir noch in der Planungsphase, müssen erst einmal durchrechnen, was wir uns leisten können. Vielleicht werden wir das Haus von Außen auch eher schlicht halten und nur die Inneneinrichtung im Stil von Gabes halten. Auf jeden Fall liebäugeln wir aber mit einer bestimmten Technik, in der das Haus verputzt wird. Damit wäre es möglich, Elemente herauszuarbeiten oder durch Mosaik kleine orientalische Kunstwerke in die Fassade einzubauen. Dies sagt uns schon sehr zu!“, berichtet Bernd.