Wer suchet, der findet?
In manchen Städten wie Hamburg Mietwohnungen zu finden, kann zum echten Krampf werden. Vor allem wenn man in seinem Budget beschränkt ist und ein geringes Einkommen hat, sträuben sich schnell die Haare, wenn man sich die Wohnungsanzeigen in den Tageszeitungen oder auf den Immobilienmärkten anschaut.
Man wünscht nicht selten, es gäbe ein Patentrezept, um eine Immobilie zu finden, die zu einem passt und das Budget nicht sprengt. Ein erster Schritt ist der Blick ins Branchenbuch Deutschland, um einen geeigneten Makler zu finden. Wenn man für längere Zeit eine Immobilie kaufen oder anmieten möchte, lohnt sich der Gang zum Makler. Zwar sind die Provisionen oftmals recht hoch (etwa 2,38 x die Kaltmiete), aber Makler haben Zugang zu Wohnungen, die in perfekter Lage sind und einem gewissen Standard entsprechen.
Soviel zum ersten Schritt. Erstmal mit dem Makler in Verbindung (Dank sei dem Branchenbuch), muss man sich damit auseinandersetzen, welche Ansprüche man an die Immobilie hat (Altbau? Gute Stadtbusanbindung? Garten? Balkon/Terrasse? Loft? Wohnstudio? Parkett? Teppich? Einbauküche?). Fragen über Fragen stellen sich dem Wohnungssuchenden und nach unzähligen Objektbesichtigungen fällt es bald schwer, Wohnungen mit ihrer Einrichtung mental abzuspeichern. Es empfiehlt sich daher ein kleines Notizbüchlein, um „Buch“ darüber zu führen.
Ein guter Immobilienmakler berät beim Hauskauf und hat ein Auge dafür, welche Kosten auf den Interessenten nach Vertragsschließung langfristig zukommen. Seit 2009 haben Mieter außerdem das Recht, sich den Energiepass der Immobilie vorzeigen zu lassen. Besonders in außergewöhnlichen Wohnanlagen, wie bei der Anmietung eines Wohnateliers oder eines Loft sollte sich der Mieter im Klaren darüber sein, welche Heizkosten auf ihn zukommen. Falls man als ausweispflichtiger Mieter seiner Pflicht nicht nachkommt, droht im schlimmsten Fall ein Bußgeld in Höhe von bis zu 15 000 Euro.
Informieren Sie sich darüber, welche Arbeiten in den letzten Jahren im Haus / in der Wohnung vorgenommen wurden. Achten Sie darauf, sich die tatsächlichen Nebenkosten in Form einer Abrechnung vorzeigen zu lassen. Meist handelt es sich hierbei nicht nur um Heizung, Strom und Wasser, sondern oftmals kommen auch Kosten wie die des Verwalterhonorars, das Kabelfernsehen, Müllgebühren, Hausmeisterkosten, Gehwegreinigung oder ähnliche Summen, die auf Sie zukommen können. Viel Spaß bei der Suche nach Ihrer Traumimmobilie! Und noch was: Bringen Sie ein bisschen Geduld mit, denn: Was lange währt, wird gut.